KABALE UND LIEBE

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Schauspiel

Der Haussegen hängt schief bei Familie Miller. Tochter Luise hat mit dem jungen Adligen Ferdinand von Walter angebändelt. Ihr Vater findet diese Schwärmerei und all das neumodische Gedankengut in Luises Kopf völlig abwegig. Auch Ferdinands Vater, dem Präsidenten, passt die junge Liebe nicht ins Konzept. Sein Sohn soll Lady Milford, eine abgelegte Mätresse des obersten Vorgesetzten, heiraten und damit die Kontakte zum innersten Kreis der Macht festigen. Doch Ferdinand denkt nicht daran. Er will weder die Milford noch eine Andere aus der High Society zur Frau. Er will Luise. Da hilft nur ein Intrigenspiel, eine Kabale! Und der richtige Mann dafür ist Wurm, der Sekretär des Präsidenten. Er ist chancenlos verliebt in Luise, und das ist Grund genug, die jungen Liebenden auseinander zu treiben. Ferdinand lässt sich täuschen. Aus zärtlicher Verehrung wird rasende Eifersucht. Und Luise schweigt. Die Väter und Politiker können Herzen und Köpfe der jungen Generation nicht mehr erreichen. Luise und Ferdinand aber, die beiden Liebesextremisten und Gedankenspieler, bewegen uns – auch und gerade durch ihr Scheitern – bis heute.

von Friedrich Schiller
mit Shari Asha Crosson, Hergart Engert, Claudia Felix, Joachim Berger, Pabblo Guaneme Pinilla, Gabriel Rodriguez, Andreas Spaniol, Georg Strohbach
Ausstattung: Amelie Hensel
Sound: Oliver Augst, Marcel Daemgen
Dramaturgie: Barbara Noth
Regie: Steffen Popp
Premiere am 10.01.14 am Rheinischen Landestheater Neuss, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen: 12., 14., 15., 20., 21., 28., 31.01.14 / 02., 03., 13., 14.02. / 05., 26., 29.03. //
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Ankündigung: Axel Wandtke liest aus HAUS DER HALLUZINATIONEN auf der Konferenz “Einbruch der Dunkelheit”

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EINBRUCH DER DUNKELHEIT
Internationale Konferenz
Samstag, 25. Januar/ Sonntag, 26. Januar 2014
Volksbühne Am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin
Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Die Konferenz „einbruch der dunkelheit“ reflektiert die wachsende Skepsis gegenüber einer rund um die Uhr in allen Lebensbereichen betriebsamen Sicherheitsgesellschaft und erkundet verbleibende oder zu erkämpfende Freiheitsräume. Auf Einladung der Kulturstiftung des Bundes streiten hochkarätige Philosophen, Künstler, Sozialwissenschaftler und Programmierer auf drei Bühnen über die drängenden Fragen unserer Gegenwart: Wie sehen politisch emanzipatorische Gegenstrategien zu den Kontrollmechanismen der Sicherheitsgesellschaft aus? Bedarf es einer stärkeren demokratischen Kontrolle von Schutzräumen? Ist das Verlangen nach Privatheit lediglich regressiver Eskapismus oder kann es tatsächlich in die Freiheit führen? Wie sind neue Formen von Privatheit mit digital gestützten Praktiken politischer Partizipation vereinbar? Was sollte man als Bürger tun?

Hier geht es zur Homepage mit dem Programm der Konferenz.

Ich freue mich sehr, meinesteils indirekt beteiligt zu sein, nämlich mit diesem kleinen Lesungs-Event:

In dem Roman „Haus der Halluzinationen“ ist die Zweigesichtigkeit der Digitalisierung, der Globalisierung, der Vernetzung sowohl explizit Thema als auch teilweise Form. „It occurred to me that my speech or my silence, indeed any action of mine, would be mere futility.” (Joseph Conrad, Heart of Darkness). Der Aufbruch ins ungewisse Internet- und Globalisierungs-Zeitalter erinnert an Marlows Aufbruch in den Kongo. Unvermeidlich enthüllen sich die Sinnsuchereien, stellen sich die Fragen an das Verhältnis von Natur und Technik, Ordnung und Chaos, Licht und Aufklärung, Verdunkelung und Phantasie. Es drängt sich die Tatsache auf, dass diese sich eben nicht (mehr?) so einfach trennen lassen. Und dass möglicherweise darin oder dazwischen vielleicht dennoch Freiräume sein könnten. Und am Ende steht in der Tat ein Einbruch und „Blackout“ ausgerechnet am Lichtmess-Fest, der zugleich der Beginn von etwas Neuem bedeutet.

Über Autor und Schauspieler

Steffen Lars Popp ist freier Theaterregisseur, Autor und Dramaturg. Der unterschiedlichen Rollen halber – und um es den Datensammlern nicht allzu einfach zu machen – firmiert Popp in jedem Arbeitsbereich unter einem anderen seiner gebürtigen Vornamen: Steffen inszeniert, Lars schreibt, Steffen Lars macht alles Theoretische. „Haus der Halluzinationen“ ist sein Debütroman und erscheint exklusiv zur Konferenz (noch vor der Print-VÖ zur Leipziger Buchmesse) als ebook im Hablizel-Verlag.

Axel Wandtke ist Schauspieler und Regisseur. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” in Berlin. Anschließend war Axel Wandtke am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Deutschen Theater Berlin als Schauspieler engagiert. Zurzeit gehört er dem Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin, an. Axel Wandtke spielte und spielt in zahlreichen Theaterinszenierungen und inszeniert auch selbst für die Bühne. Er ist häufig in Film und Fernsehen zu sehen und wirkt erfolgreich als Sprecher in diversen Hörspielproduktionen.

Buchmessenspecial 2013 — große Verlagslesung | Der HABLIZEL Verlag zu Gast in der »afip!«

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Sowohl geographisch, als auch inhaltlich am Rande der Buchmesse besucht die Offenbacher Akademie für interdisziplinäre Prozesse ein kleiner, unabhängiger Verlag aus Köln, der sich um irgendwie andere Literatur kümmert. In Form mehrerer kleiner Lesungen aus dem Programm stellen sich die Autorinnen und Autoren und ihre Themen vor. Von den sogenannten 68ern, über Hotels, in denen Halluzinationen wohnen, bis hin zu Black Metal und Menschen, die nach Stinktiersekret süchtig sind. Einen kleinen Einblick in die musikalischen Vorlieben der Damen und Herren wird es im Anschluß an die Lesungen auch geben – only if you shake your head, your ass will follow!

Folgendes wird geboten:

Lesung 1
Wolfgang Frömberg liest aus seinem neuen Roman ‘Etwas Besseres als die Freiheit’, über den die Spex schrieb: „Neben dem Kölner Alltag, den er manchmal mit anderen Mitteln aber ähnlicher Ambivalenz beschreibt wie Rolf-Dieter Brinkmann, erforscht er die Untiefen seiner mit der deutschen Geschichte kämpfenden Figuren mit zunehmend stilistischerer wie genre-übergreifender Raffinesse.“

Lesung 2
Lars Popp liest aus seinem fulminanten, im Frühjahr 2014 erscheinenden Debüt ‘Haus der Halluzinationen‘. Wer etwas über halluzinogen wirkende Schnecken, die einem weibliche Brüste verschaffen, Rollstuhlmafiosi, Biancas imaginäre Schwester Rosa, Mobbing-Therapeutinnen oder Gschäggätä erfahren will, der sollte hier gut zuhören.

Lesung 3
Die dunkle Prinzessin Ulrike Serowy liest via Skype aus ihrer Erzählung SKOGTATT, in der es schon irgendwie um Black Metal geht. Irgendwie aber auch überhaupt nicht. Die FAZ jedenfalls kam kürzlich aus dem Loben kaum heraus: “Das Herz ihrer Sprache pumpt warmes salziges Blut ins Erzählte, dann gefriert es in Minimalismus und kühlster Beschreibung, dann aber kehrt es wieder als entgrenzter, verwandelter, nie gehörter Takt.”

Zugabe (so erwünscht)
Sollte eine literarische Zugabe erwünscht sein, gibt Verleger Markus Hablizel noch den ‘Skunk’ und liest aus Justin Courters Debüt, über das der Tagesspiegel urteilte: „So wirkt ‚Skunk’, als hätte Nabokovs vergrübelter Professor Pnin „Walden“ geschrieben, Versatzstücke aus „Moby Dick“ und John-Grisham-Romanen zusammengeklaubt und schließlich alles mit viel Fantasie zu einem kraftvollen Plot modelliert.“

Anschließend loten mindestens Frömberg und Hablizel an den Plattenspielern die Gemeinsamkeiten von Old School HipHop, Post Punk, New Wave und Musik zur Zeit aus. Sollte er dazu aufgelegt sein, kontert Lars Popp mit etwas, das man irgendwann mal Heavy Metal nannte. Dazu bitte: unironic dancing. Danke.

Hablizel-Verlagsabend
akademie für interdisziplinäre prozesse
Ludwigstraße 112a
63067 Offenbach
Samstag, 12. Oktober
19:30 Uhr
Eintritt 5 Euro

Über den Verlag:
Als wir vor drei Jahren bei einem Spaziergang durch’s Internet zufällig über den großartigen Roman „Skunk“ des New Yorker Autors Justin Courter gestolpert sind, konnten wir noch nicht wissen, dass aus einem Stinktier gleich ein ganzer Verlag werden kann. „Skunk“ wurde bestellt, vom Autor selbst geschickt und kostete ihn mehr Porto, als er von uns für sein Buch haben wollte. Unhaltbare Zustände, meinten wir und boten ihm an, mehr zu bezahlen. Er lehnte ab, wollte als kleine Gegenleistung aber Feedback, ob uns sein Roman gefallen habe. Hat er! Und zwar so gut, dass wir gleich einen Verlag gegründet und die Übersetzung von „Skunk“ in Auftrag gegeben haben, die nun endlich im Herbst 2011 erschienen ist! In der Zwischenzeit haben wir vier deutschsprachige Romane veröffentlicht und laut FAZ und Deutschlandfunk mit unserer kleinen Reihe „small parts isolated and enjoyed“ die „Pixi-Tradition wieder aufleben“ lassen, nur eben „für Erwachsene“. Wir kümmern uns also um kleine Sachen mit Bildern und zeitgenössische Literatur. Wolfgang Frömberg, Katha Schulte, Dietmar Dath, Raouf Khanfir, Justin Courter, Ole Wagner, Alfred Jansen, Stephan Glietsch, Ulrike Serowy und Lars Popp haben bei uns debütiert oder werden dies tun. Gut, Dietmar Dath nicht, aber zumindest die Form ist neu. Gestaltet werden wir vom tollen Bureau Mario Lombardo, Berlin. Bitte dranbleiben!
www.hablizel-verlag.de
www.facebook.com/hablizel

Hessen aufgemerkt! Passend zur Wahl bitte diese Petition für unsere/eure Theaterkünstler unterschreiben!:

1 Million für 6 Millionen – Mehr Landesmittel für die freien Darstellenden Künste in Hessen

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